Tattoo Phoenix in Breitungen

Allgemeines

Wieviel kostet ein Tattoo?

  • Wirklich eine der am häufigsten gestellten Fragen. "Wieviel kostet ein hellblaues Auto?" könnte man darauf erwidern oder "Preise von der Stange gibts für Ware von der Stange." Man kann einfach keine fairen Preise für eine Tätowierung machen, wenn man dessen Umfang und Aufwand noch nicht abschätzen kann. Über das Internet, Email oder per Telefon geht das schon gar nicht. Vorraussetzung für eine Preisabsprache ist immer! ein persönliches Gespräch, in dem über die/das Motiv und Vorstellungen gesprochen wird, Motive gewälzt und dadurch der Aufwand ungefähr erkennbar geworden ist. Wenn alle Faktoren wie Größe, Zeitaufwand, Farben, Körperstelle und Art der Tätowierung klar sind, kann man einen genauen "von bis"- Preis machen. Oder man sagt, was man ausgeben möchte und dann kann man sagen ob das Motiv / die Idee für diesen Preis realisierbar ist.

Tut tätowieren weh?

  • Das kann man allgemein mit "Ja" beantworten. Wie sehr, hängt jedoch in erster Linie vom Schmerzempfinden des Einzelnen ab. Es gibt Leute, die beim Tätowieren eingeschlafen sind, bei anderen "kitzelt es ein wenig". Außerdem spielen Faktoren, wie Tagesform und zu tätowierende Körperstelle, auch eine Rolle. So kann man sagen, dass z.B. eine Tätowierung auf dem Oberarm wirklich kaum Schmerzen verursacht. Eine Tätowierung auf dem Rippenbogen dagegen kann schon recht heftig sein.

Kann man die zu tätowierende Stelle betäuben?

  • Ja, das ist möglich, obwohl ich der Meinung bin, das "Gefühl" des Tätowiertwerdens gehört zum Tätowieren dazu. Es gibt aber Lidocain-Salben, die man auf ausdrücklichen Wunsch auch während des Tätowierens benutzen kann, um dem "Schmerz" entgegenzuwirken. Die Salbe kann man sich in der Apotheke selbst besorgen.

Muss ich einen Termin vereinbaren?

  • Ja, das ist oberstes Gebot. Ich tätowiere nur nach Terminabsprache.

Wie bekomme ich einen Termin?

  • Termine werden nur noch persönlich gemacht, da es sie nur noch in Verbindung mit einer Anzahlung gibt. Terminänderungen oder Termine zum Nachstechen können dann aber problemlos auch per Telefon gemacht werden. Falls ich telefonisch mal nicht erreichbar bin, habe ich gerade zu tun. Dann könnt ihr mir gerne eine SMS senden, ich rufe dann schnellstmöglich zurück.

Warum muss ich bei der Terminvergabe eine Anzahlung leisten?

  • Erfahrungen haben gezeigt, dass Kunden mal ganz gerne ohne Vorankündigung einfach nicht erscheinen. Um diesem "Phänomen" entgegenzuwirken, nehme ich bei Terminvergabe eine Anzahlung, welche bei unentschuldigtem Fernbleiben verfällt und bei mir bleibt (Ausfallgeld wegen sinnlosem Herumsitzens). Ein unentschuldigtes Fernbleiben tritt dann in Kraft, wenn nicht mindestens 24 Stunden vor Termin abgesagt wird. (Geldmangel, private Probleme, Krankheit etc.....) Bei einer frühzeitigen und fristgerechten Terminabsage /-verschiebung wird die Anzahlung wie gehabt mit der Tätowierung verrechnet.

Wie alt muss ich zum Tätowieren sein?

  • Ich tätowiere nur Personen die das 18. Lebensjahr vollendet haben, somit volljährig sind.

Darf ich vor meinem Termin Alkohol trinken?

  • NEIN. Ich tätowiere keine Leute, die sich kurz vor ihrem Termin mit Alkohol, Drogen oder sonstigen Giften betäubt haben.

Kann man über Narben tätowieren?

  • Man kann eigentlich über jede Narbe tätowieren, wenn sie bereits einige Zeit auf dem Buckel hat und keine Rötungen mehr aufweist. Bei Brandnarben sollte man individuell enscheiden, da bei schweren Fällen eine Tätowierung nicht mehr möglich ist. (z. B. wenn das Narbengewebe die Pigmente nur bedingt oder gar nicht "halten" würde)

Wie lange dauert es bis meine frische Tätowierung abgeheilt ist?

  • Eine Tätowierung ist eine leichte Oberflächenverletzung der Haut, die bei richtiger Pflege so abheilt, dass man ein Leben lang Freude an seinem Bild haben kann. Durch die leichte Verletzung kommt es im betroffenen Gebiet zu einer leichten Rötung und Erwärmung. Sie sind Zeichen einer gesteigerten Durchblutung. Die leichte Schwellung des tätowierten Bereiches ist normal, da es dort vorübergehend zu etwas mehr Wassereingelagerung in dem unter der Tätowierung befindlichen Gewebe kommt. Eine anfängliche leichte Entzündung ist KEINE Infektion sondern nur eine normale Reaktion der Haut um den Abheilungsprozeß zu aktivieren! Allgemein kann man sagen, dauert die Abheilphase 4 bis 21 Tage, abhängig auch vom jeweiligen Hauttyp. Wer sich an die Pflegehinweise seines Tätowierers hält, kann davon ausgehen, dass sein frisch gestochenes Bild schnell und sauber abheilt. Man sollte den Rat zur Pflege nie unterschätzen und sich wirklich daran halten, weil man nicht nur sich, sondern auch dem Tätowierer einen Gefallen damit tut, wenn das Bild sauber abheilt. Der hat nämlich stundenlange Energie in seine Arbeit gesteckt und hasst es, wenn diese durch eine schlechte Pflege zerstört wird. Man kann zwar alles nochmal nachstechen, aber es ist natürlich für alle Parteien besser, wenn das nicht nötig ist.

Einflüsse auf die normale Wundheilung

  • Das die Einnahme von Drogen und Alkohol die Wundheilung negativ beeinflusst, wird niemanden verwundern. Das liegt insbesondere daran, dass der körperliche Allgemeinzustand bei Drogenkonsumenten meistens etwas beeinträchtigt ist. Dabei sollte man bedenken, dass auch das Rauchen eine Sucht ist. Rauchen führt zu einer Veränderung der Blutgefäße. Insbesondere die Extremitäten werden immer schlechter durchblutet. Bei Wunden führt die mangelnde Durchblutung zur einer verzögerten Wundheilung. In unserem Fall nicht ganz so dramatisch, da es sich wie erwähnt, bei einer Tätowierung um eine Oberflächenverletzung der Haut handelt, aber man sollte es nicht ganz außer Acht lassen.

Woran erkenne ich einen guten Tätowierer?

  • "Gute Tattoos sind nicht billig und billige Tattoos sind nicht gut" (Sailor Jerry)... Da ist was Wahres dran, obwohl man immer wieder feststellen muss, dass viele gute Tätowierer bezahlbar sind und im Gegensatz manche "Werke" einiger "Künstler" die Geldbörse der jeweiligen Träger extrem geöffnet haben. Man sollte im Großen und Ganzen jedoch nicht seinen Tätowierer nach dem Geldbeutel wählen, sondern nie vergessen, dass ein Tattoo nicht wie eine Jeanshose ausziehbar ist und auch nach Jahren noch gut aussehen soll. Die Anzahl der Berufsjahre sind leider auch kein eindeutiges Kriterium für die Qualität der Arbeiten eines Tätowierers, obwohl man das eigentlich denken sollte. Der eine hat z.B. im Laufe der Jahre ohne Ende dazugelernt und wird immer besser, manch andere sind immer auf einer Stufe stehengeblieben ohne das Bedürfnis besser zu werden und wieder ganz andere haben sogar qualitativ erheblich nachgelassen. Es ist halt mal so und mal so. Auch die Anzahl und Masse der Vorlagenbücher sagen leider nichts über die Qualität der Arbeiten aus. Es zeigt nur eine Auswahl an Motiven, die derjenige im Laufe der Zeit zusammengetragen hat. (gekauft, kopiert,...) Fazit ist, lasst euch nicht blenden, nehmt euch Zeit, sowie sich ein guter Tätowierer auch Zeit für euch nimmt...